. .

Babyschutz FAQ

Häufig gestellte Fragen zu BabyGuard

Was ist BabyGuard?

BabyGuard ist ein modernes elektronisches Sicherheitssystem. Es schützt Neugeborene vor Entführung und Vertauschung auf der Wochenstation im Krankenhaus. Hierzu erhalten Mutter und Baby aufeinander abgestimmte Transponder. Zusätzlich werden alle Ausgänge der Station mit Lese­geräten gesichert. Befindet sich ein Baby im Lesebereich, ohne dass seine Mutter dabei ist, löst BabyGuard Alarm aus. Um schnelle und sichere medizinische Betreuung zu garantieren, wird das Stationspersonal mit Universal-Transponder ausgestattet, um Alarme beim Passieren der Tür mit den Säuglingen zu vermeiden.

Warum ist BabyGuard für Mütter wichtig?

BabyGuard gibt frisch entbundenen Müttern die Sicherheit, dass ihrem Baby nichts passieren kann, auch wenn sie selbst gerade kein Auge auf das Neugeborene haben kann. Dank BabyGuard kann sie sich völlig auf das Krankenhaus und die Schwestern der Neugeborenenstation verlassen.

Mütter, Väter und Familienangehörige können mit dem BabyGuard-System sicher sein, dass niemand das Neugeborene an sich nehmen kann, der nicht hierfür autorisiert ist. Auch eine kurze Unaufmerksamkeit, die ein Unbefugter ausnutzen kann, meldet das System sofort. Aktuelle Befragungen von Müttern und Vätern haben ergeben, dass sie sich mit BabyGuard deutlich ruhiger und sicherer fühlen.

Warum ist BabyGuard für ein Krankenhaus wichtig?

Die Geburtenzahlen in Deutschland sinken kontinuierlich. Werdende Eltern werden verstärkt zu einer Kundengruppe, die umworben sein will. Neben Standards wie der ärztlichen Versorgung, Möglichkeiten zur Notfall-Hilfe und der Ausstattung von Kreißsaal und Wochenbett-Station gerät zunehmend der Aspekt Sicherheit in den Fokus werdender Eltern.

Nun könnte die Krankenhausleitung einwenden, bis zu 12 Entführungen von Säuglingen jährlich seien bei derzeit rund 725.000 Geburten in Deutschland verschwindend wenig. Und bezogen auf die knapp 2.200 Kliniken in Deutschland sei die Gefahr gering, dass gerade im eigenen Haus eine Entführung stattfindet. Doch wer so argumentiert, unterschätzt den Gesamtschaden durch die Entführung eines Säuglings deutlich. Allein die Kosten für Einsatzkräfte, Regressforderungen und juristische Auseinandersetzungen sind erheblich. Schlimmer aber wiegt der Imageschaden für die Klinik, ´in der man einfach ein Kind klauen kann´. Er führt direkt zu Einnahme-Einbußen, denn niemand vertraut einer solchen Klinik gerne sein Neugeborenes an und empfiehlt diese weiter. Zumal, wenn Ausweichmöglichkeiten in der Stadt oder im näheren Umfeld gegeben sind.

Warum ist BabyGuard für das Personal im Krankenhaus wichtig?

BabyGuard ist ein zuverlässiges System, das nur dann Alarm auslöst, wenn auch tatsächlich ein Zwischenfall eintritt. Daher können sich Schwestern, Pfleger und Ärzte auf BabyGuard verlassen. Dies ist besonders bei Nachtdiensten wichtig, denn hier ist wenig Personal eingesetzt. Oft kümmert sich eine einzige Nachtschwester um die Mütter und Neugeborenen der Station, die zudem mit vielen Aufgaben und Funktionen betraut ist. BabyGuard nimmt ihr die Sorge, dass eine versuchte Babyentführung unentdeckt bleibt, nur wenn das System Alarm auslöst ist auch ein Alarmfall gegeben.

Warum ist BabyGuard für das Risikomanagement im Krankenhaus wichtig?

BabyGuard ist ein sinnvoller Teil des Risikomanagements im Krankenhaus, denn es verhindert Entführungen von Säuglingen zuverlässig. Die Entführung eines Säuglings bringt neben einem erheblichen Imageschaden für das Krankenhaus auch hohe finanzielle Folgen mit sich. Experten erwarten daher, dass die Versicherungsbeiträge der Krankenhäuser in der Zukunft steigen werden. Mit BabyGuard kann sich eine Klinik kostengünstig gegen Säuglingsentführungen absichern und mit dem wachsenden positiven Image einen zusätzlichen Gewinn durch steigende Entbindungszahlen in eigenen Haus verbuchen.

Welche Referenzen gibt es für das BabyGuard-System?

Das BabyGuard-System ist ein patentiertes Transponderverfahren der Bewator-Gruppe, einem der größten Hersteller für Sicherheitssysteme. Es wird seit mehreren Jahren weltweit vertrieben. Heute gibt es weltweit über 1.000 Installationen bei denen das BabyGuard-System auf Wochenstationen vor Entführung und Vertauschung schützt. In Deutschland vertreibt die Firma SYNTRON BabyGuard ausschließlich über qualifizierte Fachpartner. Die Referenzanlage für BabyGuard ist im Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Campus Lübeck installiert, über die bereits mehrfach in den Medien berichtet wurde.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir weitere Referenzen nicht veröffentlichen. Die Referenzen in Deutschland nennen wir Ihnen aber gerne auf persönliche Nachfrage und in Abstimmung mit dem jeweiligen Krankenhaus.

Auf welcher Technologie basiert BabyGuard?

Die Technik von BabyGuard basiert auf einem patentierten Transponderverfahren der Firma Bewator Cotag und arbeitet mit einer Frequenz von 125 kHz. Diese niedrige Sendefrequenz hat erwiesenermaßen keinerlei negativen Einfluss auf Menschen oder technische Geräte. In der Fachsprache bezeichnet man diese Frequenzen als den unteren Radiowellenbereich, der bis zu einer Frequenz von 100 MHz geht. Ab 100 MHz beginnt der Mikrowellenbereich, der in letzter Zeit durch Medienberichte über Handystrahlung bekannt wurde.

Ist das Bewator System die einzige patentierte Technologie für Babysicherung?

Auch andere Hersteller verwenden patentierte Technologien. Nach unserem Kenntnisstand ist jedoch das Bewator Transponderverfahren das einzige System mit einem Sender-/Empfängerdialog für Anwendungen auf der Babystation im 125 kHz Bereich, welches sich direkt auf ein Hersteller-Patent eines Transponderleseprinzip der Zutrittskontrolltechnik stützt. Andere Anbieter widmen beispielsweise Produkte aus dem Automobilbau um, die mit dem Transponderleseprinzip im Mikrowellenbereich bei ca. 868 MHz arbeiten.

Was ist ein Transponder?

Als Transponder bezeichnet man einen elektronischen Chip, der eine Information gespeichert hat. Gelangt ein Transponder in ein Aktivierungsfeld, zum Beispiel an einer Ausgangstür der Wochenstation, ermöglicht eine Batterie dem Chip, seine Transponderkennung zu senden. Diese wird vom System ausgewertet. Erkennt BabyGuard einen Baby-Chip, muss zusätzlich ein Mutter- oder Personal-Chip mit gelesen werden. Fehlt dieser zweite Chip, löst das System Alarm aus.

Warum setzt BabyGuard Transponder mit einer Frequenz von 125 kHz ein?

Es gibt heute verschiedene Möglichkeiten, ein drahtloses Überwachungs-System zu erstellen. Neben Systemen mit 125 kHz Technik gibt es seit einiger Zeit auch Systeme, die mit kürzeren Wellenlängen arbeiten. Diese haben eine höhere Reichweite, nutzen aber mit Frequenzen von 433 MHz, 868 MHz etc. den Mikrowellenbereich, den auch Mobilfunktelefone nutzen.

Seit Jahren diskutieren Fachleute und Medizinern über mögliche Gesundheitsschäden durch Handywellen und andere Strahlung im Mikrowellenbereich. Bisher kann niemand belegen, dass menschliches Erbgut durch Mikrowellen geschädigt wird. Aber es kann auch niemand das Gegenteil belegen.

Untersuchungen geben aber zu der Annahme Anlass, dass höhere Frequenzen schädlicher für den Körper sind als niedrige, weil höhere Frequenzen Wassermolekülen Energie zuführen können und diese Energie dann in Wärme umgewandelt wird.

Sicher ist zudem, dass kleinere Körper auf Grund der höheren Resonanzfrequenz mehr Energie der hochfrequenten Mikrowellen-Strahlung aufnehmen als große Körper. Handy-Frequenzen beginnen ab ca. 900 MHz und sind somit rund 7.000 mal höher als die Frequenz, die BabyGuard verwendet.

Gerade unter dem Aspekt von Fürsorge und Vorsorge, besonders für sehr empfindliche Neugeborene haben wir uns für den Einsatz der 125 kHz-Technik entschieden. Wir können so jegliches Risiko für Neugeborene, Kleinkinder und Träger von aktiven oder passiven Körperhilfen wie Herzschrittmacher ausschließen. Gleiches gilt für die Beeinflussung von medizinischen Geräten.

Weitere Informationen finden Sie in Veröffentlichungen und auf der Internetseite des Bundesamtes für Strahl

enschutz .(www.bfs.de/elektro).

Warum setzt SYNTRON keine Mikrowellentechnologie bei BabyGuard ein?

Bei der Erstellung des ersten Konzeptes für Deutschland haben wir uns sehr ausführlich mit der Gesetzeslage, den gesundheitlichen Risiken für Neugeborene, den wirtschaftlichen Aspekten in Krankenhäusern sowie den Beeinflussungen von anderen Techniken befasst.

Wir hätten für die Überwachung einer Neugeborenenstation Mikrowellen-Funktechnik einsetzen können, die wir schon sehr erfolgreich im Bereich von Fahrzeugerkennungen eingesetzt haben. Aufgrund der warnenden Hinweise des Bundesamtes für Strahlenschutz haben wir jedoch von dem Einsatz dieser Technologie in Zusammenhang mit Neugeborenen abgesehen. Wir konnten keine 100-prozentige Garantie von den Herstellern erhalten und hätten somit keine solche Garantie an unsere potentiellen Kunden geben können, dass nicht doch ein heute Neugeborenes einen eventuellen Schaden erleiden könnte, der erst in 10, 20 oder 30 Jahren zu Tage tritt.

Aus unserer Sicht sind gerade Neugeborene in den ersten Tagen sehr empfindlich gegenüber den auf sie einwirkenden Umwelteinflüssen. Da in unserem Team auch Väter und Mütter tätig sind, haben wir alle für uns verneint, dass wir unsere eigenen Kinder einem, wenn auch noch so kleinen, Risiko aussetzen wollten. Entsprechend verantwortungsvoll möchten wir auch für die Kinder anderer Eltern handeln.

Bestehen Risiken beim Einsatz von Mikrowellentechnologie direkt im Umfeld des Neugeborenen?

Man kann diese Frage weder mit eindeutig „Ja“ noch mit eindeutig „Nein“ beantworten. Das Bundesamt für Strahlenschutz weist darauf hin, dass im Zweifelsfalle immer sorgfältig die entsprechende Situation geprüft werden soll. Nach neuen Erkenntnissen in Tierversuchen, dem sogenannten „Reflex Projekt“ (siehe Abschrift Reportage) wurde festgestellt, das Mikrowellenstrahlen das Erbgut von Tieren schädigen können. Wir setzen deshalb weiterhin auf eine Technik mit „Null“ Mikrowellenstrahlung, auch wenn die Sende-/Empfangsenergie der Mikrowellenstrahlung noch so gering oder das Funksignal noch so kurz ist.

Mit welcher Leistung senden die BabyGuard-Transponder von SYNTRON?

Nur wenn sich der Träger eines BabyGuard-Transponders in der Nähe eines gesicherten Bereiches aufhält, ist der Transponder aktiv. Er sendet hierbei mit sehr geringer Energie. Das lässt sich gut an der Lebensdauer seiner Batterie zeigen: In jedem Transponder befindet sich eine kleine Lithium-Batterie. Die Bewator-Gruppe gibt auf diese Transponder-Batterien fünf Jahre Garantie. Ihre durchschnittliche Lebensdauer beträgt nach den Erfahrungen des Herstellers rund 7 Jahre. Anhand dieser langen Zeit wird leicht deutlich, dass nur für sehr kurze Zeit und mit sehr geringer Energie gesendet wird.

Sind die Lesetechnologien von SYNTRON biologisch unbedenklich?

Die Sicherungssysteme auf Babystationen von SYNTRON arbeiten im 125 kHz Bereich. Dies ist erwiesenermaßen ein unbedenklicher Frequenzbereich. Diesen Bereich nennt man den unteren Radiowellenbereich. Weiterhin arbeiten wir nur mit dieser Frequenz, während andere Systeme mit dieser und mit Mikrowellenfrequenzen arbeiten. Bei der Verwendung von zwei Frequenzen kann man aus unserer Sicht nicht mehr von „gesundheitlich völlig unbedenklich“ und „harmlos“ ausgehen.

Warum gibt SYNTRON so viele Informationen über das BabyGuard-System?

SYNTRON arbeitet nur mit Partnern und Wiederverkäufern. Unser Vertriebskonzept sieht vor, dass wir nur langfristig und zukunftsorientiert mit unseren Partnern und deren Kunden zusammenarbeiten wollen. Für uns ist es wichtig, eine Atmosphäre des Vertrauens zu uns und unseren Lösungen zu schaffen. Dies können wir nur durch Zuverlässigkeit, vollständige Information und Kommunikation erreichen. Die wachsende Zahl zufriedener Partner und deren zufriedenen Kunden gibt uns recht.

Kann SYNTRON ermitteln und feststellen, welche Techniken in bereits vorhandenen Systemen eingesetzt sind?

In der Regel ja. Wenn wir freien Zugang zu dem Objekt haben und uns die Dokumentation des Systems vorliegt, lassen sich die meisten Daten ableiten. Weiterhin kann man über verschiedene Messmethoden auf das Übertragungs- und Transponderprinzip schließen. Hat man neben den Türstationen noch weitere Antennen im Wochenstationsbereich, deutet das in der Regel auf ein Repeaterprinzip hin. Dieses ist bei Systemen notwendig, die mit Mikrowellen über größere Distanzen kommunizieren. Anders als die dann eingesetzten Mikrowellen-Transponder senden Repeater jedoch ständig.

Stellt Bewator nur Lesetechnologien her?

Die schwedische Bewator-Group ist einer der wenigen Hersteller weltweit, die ein durchgängiges Systemkonzept anbieten können. Die von uns eingesetzten Systeme werden von der Software über die Hardware, die Ausweislesertechnologie bis zu den Ausweiskarten durchgängig von Bewator gefertigt und geliefert. Mit dem Erwerb der COTAG Limited aus England erwarb Bewator 1998 auch die patentierte Lesetechnologie, die bei BabyGuard eingesetzt wird. Die Gesamtsysteme werden ständig weiterentwickelt und an die Anforderungen des Weltmarktes angepasst.

Werden beim SYNTRON System neben den Detektionsstationen auch noch Empfangsstationen für den Sabotageschutz eingesetzt?

Das System von SYNTRON ist so aufgebaut, dass es alle flucht- und ausgangsrelevanten Türen oder Fahrstühle absichert. In diesem Bereich werden Detektionseinrichtungen verwendet. Zusätzliche Empfangsstationen sieht unser System nicht vor, da ein zuverlässiger Schutz durch die Transpondertechnik gewährleistet ist.

Systeme anderer Anbieter, die ähnlich wie BabyGuard arbeiten, setzten bei den Empfangsknoten zusätzliche Repeatertechnik ein. Diese Repeatertechnik arbeitet in einigen Fällen wiederum mit Mikrowellenübertragung. Gleichzeitig senden einige Repeater ständig, um die Datenübertragung zur Basisstation aufrecht zu erhalten. Diese kann im Bereich der Babystation wiederum das Störpotential und das Risiko für die Neugeborenen erhöhen, da teilweise die Repeatertechnik im 868 MHz Mikrowellenbereich arbeitet.

Ist die 125 kHz Technologie oder die Mikrowellentechnologie im Bereich 868 MHz störanfälliger?

Diese Frage ist nur schwer zu beantworten. Geht man davon aus, dass beide Techniken gut eingebaut und an die physikalischen Umgebungsbedingungen angepasst sind, wird es mit großer Wahrscheinlichkeit keine Störungen geben. Der Frequenzbereich um 433 und 868 MHz wird jedoch von vielen Anwendungen genutzt, wie z. B. Brandmeldesysteme, Einbruchmeldesysteme, Funkamateure, Fernbedienungen von Autos, Fernbedienungen von Modellfahrzeugen, Betriebsfunk, Garagentorsteuerungen etc.. Je nach Standort oder Land können auch andere Mikrowellensender die Arbeitsweise stören. Hierzu gibt es auch eine konkrete Aussage eines unserer Kunden: wenn die ihre Übungen fahren, geht bei uns nichts mehr. Bitte sprechen Sie uns zu diesen Punkt persönlich an.

Was ist ein Durchschneidschutz?

Transponder sind häufig mit einem Bändchen am Arm oder Bein eines Babys befestigt. Damit dieses Band nicht von unbefugten Personen durchgeschnitten und das Baby entführt werden kann, verfügen einige Bänder über eine elektronische Überwachung. Sie löst Alarm auslöst, wenn das Bändchen durchgeschnitten wird.

Durch den längeren praxisnahen Einsatz des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein, Campus Lübeck, hat sich die Befestigung des Transponders mit Bändchen nicht bewährt. Damit ein Transponder sicher an Arm oder Bein befestigt ist, muss das Bändchen straff gebunden werden. Anderenfalls ließe er sich wegen der noch wenig ausgeprägten Unterschiede von Knöchel und Fuß leicht abstreifen. Ein Alarm würde trotz Durchschneidschutz nicht ausgelöst. Insofern scheint ein Durchschneidschutz hilfreich, ist aber wegen der Befestigungsnachteile prinzipiell nicht sinnvoll.

Dazu arbeiten einige der verfügbaren Durchschneidschutz-Systeme mit Mikrowellenübertragung. Wegen der gesundheitlichen Bedenken gegen diese Technik akzeptierten und verwenden wir sie nicht. Andere Systeme nutzen Infrarot-Übertragung. Hier entstehen hohe Kosten für die Ausstattung der gesamten Neugeborenenstation mit den passenden Empfangsgeräten.

Schließlich spricht gegen die Befestigung des Transponders an Arm oder Bein, dass Neugeborene jedes Ungleichgewicht zwischen der linken und rechten Körperseite spüren. Hierdurch können sie wesentlich unruhiger schlafen. Wir empfehlen deshalb andere Platzierungsmethoden, für die kein Durchschneidschutz nötig ist.

Wer liefert BabyGuard?

SYNTRON unterstützt Partner aus dem Elektrohandwerk, der Kommunikations- wie der Sicherheitstechnik. Ausschließlich verkaufsorientierte Unternehmen aus anderen Branchen können nach unserer Erfahrung in der Regel nicht das notwendige Know-how aufweisen.

Um von Anfang an hohe Qualität und Sicherheit zu gewährleisten, hat SYNTRON Kooperationen mit größeren, bundesweit operierenden Partnern geschlossen. Gerne nennen wir Ihnen Firmen und Ansprechpartner in Ihrer Nähe. BabyGuard wird ausschließlich von technisch qualifizierten Partnern und Unternehmen eingebaut.

Ein anderer Wettbewerber setzt voraus, dass das Krankenhaus die Technik montiert und die Kabelverlegung etc. selbst ausführt. Müssen wir das bei BabyGuard von SYNTRON auch voraussetzen?

Bei unserer Lösung müssen Kabel verlegt und die Geräte montiert und angeschlossen werden. Dies ist bei jedem System der gleiche Vorgang. Wir haben uns jedoch für den Vertriebsweg mit unseren Fachpartnern, die bereits langjährig über Erfahrungen und technisches Wissen im Krankenhaus verfügen, entschieden, da diese in der Lage sind, dem Krankenhaus die komplette Leistung mit Kabelverlegung, Montage und Inbetriebnahme der Technik zu bieten. Aktivitäten des Krankenhauses und damit Risikoübergänge auf das Krankenhaus aus z. B. fehlerhafte Kabelverlegung etc. sind nicht notwendig. Unsere Partner und SYNTRON tragen die volle Verantwortung für ein einwandfrei funktionierendes System. Da es hierbei um die Sicherheit von wehrlosen Neugeborenen geht, machen wir das besonders gern.

Ist BabyGuard ein spezialisiertes Sicherungssystem?

Die Kontrollsoftware GRANTA und damit auch BabyGuard sind kein spezialisiertes Sicherungssystem sondern Teil eines umfangreichen Sicherheitssystems. Das System basiert auf dem Modul-Prinzip. BabyGuard ist hierbei ein Modulbaustein.

Für die Anwendung und Erweiterung stehen verschiedene zusätzliche Module zur Verfügung. Somit ist BabyGuard nicht als Insellösung oder einmalige, einzelne Installation zu sehen.

Ist die Elektronik unabhängig von den baulichen Gegebenheiten einsetzbar und funktioniert diese auch „Wireless“?

Der Aufbau von BabyGuard ist einfach und überschaubar. An den zu sichernden Punkten wird eine Steuereinheit mit der Überwachungsschleife verbunden. Diese wird dann an den Controller angeschlossen, der wiederum mit dem PC verbunden ist. Eine „Wireless“ - Anbindung ist bei uns nicht vorgesehen, da diese wieder über Repeater realisiert werden müsste.

In der Sicherheitstechnik außerhalb von Neugeborenenstationen können jedoch durchaus Systeme mit Wireless-Technik von uns aufgebaut werden.

Besitzt BabyGuard eine Ortungsmöglichkeit?

BabyGuard ist ein rein kabelgebundenes System. Ortungen wären unter Verwendung von 868 MHz und Wireless-Technik grundsätzlich möglich. Wir verzichten jedoch darauf, weil wir sonst über die Station Repeater verteilen müssten, die ohne Unterbrechung im gesundheitlich umstrittenen Mikrowellenbereich senden. Weiterhin setzt die Ortung voraus, dass es einen Sende- und einen Empfangsimpuls gibt. Dies wiederum würde dazu führen, dass die mögliche Belastung für das Neugeborene durch Mikrowellenstrahlung ansteigt. Wir verzichten aus diesem Grunde darauf. Außerdem haben die Gespräche mit potentiellen Kunden ergeben, dass eine Ortung auf der Wochenstation wenig oder keinen Sinn ergibt, so dass das Preis-/Nutzungsverhältnis nicht mehr gewährleistet ist.

Kann BabyGuard® mit anderen Systemen im Krankenhaus kombiniert werden?

BabyGuard lässt sich in zahlreichen Krankenhaus-Applikationen integrieren. Kombinationen mit dem Lichtruf, der Zutrittskontrolle, einem Alarmmanagement, integriertem Videomanagement, Portrait Monitor, Siemens digitalem Alarm und Kommunikations-Server (DAKS), Siemens HiMed, Siemens Parkplatzverwaltung oder anderen Sicherheitsanwendungen sind in der Regel problemlos möglich und bereits im Einsatz. Ein umfangreiches Funktionsspektrum wurde gemeinsam mit SIEMENS auf der Fachmesse Medica 2004 in Düsseldorf gezeigt.

Kann das BabyGuard-System auch für andere Sicherheitsanwendungen eingesetzt werden?

BabyGuard ist nur ein Baustein eines Sicherheitssystems. Der Vorteil der von uns angebotenen Konzepten liegt darin, dass der Kunde mit einer Teillösung starten und im Laufe der Zeit ein komplettes, durchgängiges Sicherheitssystem aus einer Hand, ohne die Risiken der Schnittstellen, aufbauen kann.

Werden Alarme vom BabyGuard-System protokolliert?

Grundsätzlich protokolliert BabyGuard alle Alarme mit Datum, Uhrzeit, Auslöseort und Baby-Transponder-Kennung. Weitere Parameter sind frei einstellbar. Darüber hinaus können in BabyGuard SPS-Steuerungen, grafische Alarmverwaltung, Videomanagement und Videobildaufzeichnung als integraler Bestandteil der Hard- und Software mitgenutzt werden.

Was sagen werdende Eltern zu BabyGuard?

Umfragen bei jungen Eltern haben ergeben, dass BabyGuard das Gefühl von Sicherheit bei allen Müttern und Vätern deutlich gestärkt hat. Lobend erwähnten sie, dass das Krankenhaus auf die Sicherheitsbedürfnisse der Eltern eingeht. Alle befragten Eltern sagten, sie hätten die Klinik bereits weiterempfohlen oder werden dieses tun. Ohne Ausnahme waren sie auch bereit, eine tägliche Nutzungsgebühr für das „Mehr“ an Sicherheit durch BabyGuard zu entrichten.

Was sagen die betreuenden Schwestern zu BabyGuard?

Eine Umfrage unter den Nutzern des BabyGuard-Systems hat ergeben, dass Schwestern und Ärzte mit dem System sehr zufrieden sind. Ihre Erfahrungen belegen, dass BabyGuard sicher und zuverlässig arbeitet. BabyGuard entlastet das betreuende Personal vor allen Dingen während der Nachtschicht. Dabei bleibt es im Hintergrund und gibt das Gefühl zusätzlicher Sicherheit.

Was sagen Klinikleitungen zu BabyGuard?

Eine Klinikleitung sagte, die Entführung eines Neugeborenen wäre (Zitat) „der absolute Super-Gau“. Dies gelte für Eltern, betreuendes Personal, leitenden Arzt und die Klinikleitung gleichermaßen. Mit Blick auf die Fürsorge- und Vorsorgepflicht begrüßt man die zusätzlichen sichernden Maßnahmen durch BabyGuard.

Weiterhin spürt man ein „Mehr“ an Vertrauen in die Klinik und ein wachsendes Empfehlungspotential. Zwar sei das BabyGuard-System nicht allein entscheidend für die Entscheidung werdender Eltern für das Klinikum. BabyGuard erweise sich aber als ein wichtiger positiver Aspekt, den die Entscheidung für das eigene Haus klar beeinflusst.

Konnten wir Ihre Fragen zu BabyGuard® beantworten?

Wenn nicht oder wenn Sie Kummer haben bei Ihrer gewünschten Lösung, schicken Sie uns eine kurze Mail mit Ihrer Frage an:

Info@syntron.de

Diese beantworten wir gerne.

Copyright© SYNTRON 1997-2010